Pedro Reyes. Return to Sender

Pedro Reyes (geb. 1972, lebt und arbeitet in Mexiko-Stadt) verwendet in seinen Arbeiten Architektur, Skulptur, Video, Performance und Partizipation, um kollektive und individuelle Handlungsmacht in politischen, sozialen, ökologischen und pädagogischen Situationen zu befördern. Seine Projekte vollziehen sich im Spannungsfeld eines sozial geprägten Architekturverständnisses, der sinnlichen und symbolischen Dimension des Plastischen und einer dezidiert politischen Haltung, die radikal humanistisch und marxistisch ausgerichtet ist.

Doppelleben. Bildende Künstler*innen machen Musik

„Doppelleben“ rückt Künstler*innen in den Fokus, die neben ihrem bildnerischen auch ein musikalisches Werk haben, also Musik schreiben, aufführen, produzieren oder sich an Bandprojekten beteiligen. Seit der frühen Moderne gewinnt dieses Phänomen zunehmend an Bedeutung – bis zur aktuellen Situation, in der auffallend viele bildende Künstler*innen zugleich musikalisch aktiv sind. Die Ausstellung verfolgt diese Entwicklung durch das gesamte 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Peter Lindbergh. Untold Stories

Die Ausstellung „Untold Stories“ ist die erste von Peter Lindbergh selbst kuratierte Werkschau. Der 1944 geborene und in Duisburg aufgewachsene Fotograf hat zwei Jahre an der Präsentation gearbeitet und diese unmittelbar vor seinem Tod Anfang September 2019 fertiggestellt. Lindberghs Zusammenstellung von 140 Arbeiten aus den frühen 1980er-Jahren bis in die Gegenwart ermöglicht einen eingehenden Blick auf sein umfangreiches Œuvre und lädt zum Entdecken vieler bislang unerzählter Geschichten ein.

Katharina Grosse. It Wasn’t Us

Für ihre Einzelausstellung verwandelt Katharina Grosse die Historische Halle sowie den Außenbereich des Hamburger Bahnhofs in ein expansiv gemaltes Bild. Als Bildgrund dienen ihr der Boden der Halle und eigens für die Ausstellung entworfene Styroporkörper, die sie in mehreren Arbeitsschritten und durch verschiedene Skalierungen in die finale Größe überführt hat. Zudem erstreckt sich die Malerei über die Gebäudegrenze hinaus in den öffentlichen Raum, auf das weitläufige Gelände hinter dem Museum und die Fassade der Rieckhallen.

Albert Oehlen/Carroll Dunham – Bäume/Trees

Mit Carroll Dunham und Albert Oehlen stellt das Sprengel Museum Hannover erstmals zwei der jeweils einflussreichsten Maler ihrer Generation aus den USA und Europa mit großformatigen Gemälden sowie Zeichnungen, Radierungen und Monotypien in einem konzentrierten thematischen Fokus gegenüber, in dem sie das Motiv des Baumes in ihren radikal eigenständigen Bildsprachen durchdeklinieren.