Bewegte Bilder

Das Fernsehen und die digitalen Medien haben unsere Welt grundlegend verändert und prägen unseren Alltag nachhaltig. So erstaunt es kaum, dass sich bildende Künstlerinnen und Künstler in den 1960er Jahren den elektronischen Medien zuwandten und begannen, mit ihnen zu experimentieren. Das Video diente der Dokumentation performativer Aktionen, der Bildschirm wurde zur Leinwand, die eine Malerei mit bewegten Bildern ermöglichte.

Dank einer grosszügigen Schenkung von Heinz E. Toggenburger konnte das Kunst Museum Winterthur die Grundlage für eine Sammlung Neuer Medien schaffen. Einen Schwerpunkt bilden exemplarische Werke herausragender Videokünstlerinnen und -künstler seit den 1960er Jahren. Zu ihnen zählen u.a. John Baldessari (*1931), Joan Jonas (*1936), Bruce Nauman (*1941), Carolee Schneeman (*1939) und Lawrence Weiner (*1942). Die Nachfolgegenerationen sind mit Matt Mullican (*1951), Bill Viola (*1951) und Mona Hatoum (*1952) ebenfalls erstrangig vertreten.

Den gewichtigsten Schwerpunkt bilden indes Videoarbeiten von den 1990er Jahren bis zur Gegenwart mit Werken von Sylvie Fleury (*1961), Pipilotti Rist (*1962), Lutz & Guggisberg (*1968/*1966) sowie Shahryar Nashat (*1975). Mit der Ausstellung „Bewegte Bilder“ wird das Kunst Museum Winterthur erstmals Einblick in das neue Kapitel der Sammlungsgeschichte gewähren.

Bewegte Bilder
Aus der Schenkung Heinz E. Toggenburger
12. September bis 15. November 2020

Kunst Museum Winterthur | Beim Stadthaus
Museumstrasse 52
CH-8400 Winterthur
https://www.kmw.ch

Öffnungszeiten:
Dienstag 10–20 Uhr
Mi bis So 10–17 Uhr
Montag geschlossen

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